Salvador da Bahia, Chapada Diamantina, Morro de Sao Paulo, Rio de Janeiro, Iguazú und Esteros de Iberá.

2015 standen Klassiker und ein bisschen was Neues auf dem Reiseplan. Frei nach dem Motto: Bewährtes testen und Neues ausprobieren:

 

Salvador da Bahia: Ein Traum, vor allem das Leben und die Musik in der Altstadt.

Chapada Diamantina: Es muss nicht immer der höchste Wasserfall (Cachoeira da Fumaça) sein. Nach einer wunderschönen (aber doch etwas anstrengenden) Wanderung von Lençois aus, entlang eines traumhaften Flüsschens, kommt man zur „Cachoeira do Sossego“. Genial, nach dem Wandern unter dem Wasserfall zu stehen und sich zu erfrischen. Übrigens: Wir haben diesmal ausprobiert, mit dem Mietwagen von Salvador in die Chapada zu fahren. Quintessenz: wirklich nicht zu empfehlen, außer man hat Nerven wie Drahtseile.

Morro de Sao Paulo: Immer wieder genial zur Entspannung zwischendurch. Das Schnorcheln zwischen den Korallen spektakulär, bunte Fische überall – und gigantische Einsiedlerkrebse, fast so groß wie Fußbälle (davon haben wir leider kein Bild).

Neu für uns in Rio: Der „Mirante Santa Marta“, auf halbem Weg zwischen Corcovado und Santa Teresa – ein absolut genialer Aussichtspunkt, kaum Gedränge, selbst für eingefleischte „Cariocas“ noch ein Geheimtipp. Natürlich muss man sich in Brasilien zumindest einmal in einer der „Churrascarias“ (Brasilianisches Barbecue) verwöhnen zu lassen.

Iguaçú: Man spricht ja immer von der Vielfalt der Schmetterlinge rund um die Wasserfälle. Heuer haben wir es erlebt, ein irrsinniges Gewimmel von Schwalbenschwänzen und andern Flattermännern in allen Farben, Wenn man vorsichtig genug ist, landen sie sogar auf den Händen um Salz zu lecken. Und das mitten im Getöse der gigantischen Wassermassen! Faszinierend!

Posadas und die Esteros de Iberá: Das zweitgrößte Feuchtgebiet der Erde nach dem Pantanal, der krönende Abschluss unserer Inspektionsreise 2015. Hunderte Kaimane, Capybaras, ästhetische Sumpfhirsche, Vögel in allen Farben und Größen, Fluchtdistanzen fast wie auf Galapagos (die Kaimane lassen sich überhaupt nicht von den Booten stören). Bei einer Nachtwanderung konnten wir sogar eine „Salzkatze“ mit Katzenbaby beobachten (ein kleinerer Verwandter de Ozelot). Nur davon gibt es leider auch kein Bild, das sind die Momente die man in der Erinnerung abspeichern muss.